Der Arbeitskreis Hessenluchs auf Facebook
Impressum Suche Sitemap
 

Der Luchs im Schwalm-Eder-Kreis (Teil 4)

 

Luchsbeauftragte im Schwalm-Eder-Kreis
Schwalm-Eder-Kreis

Haben Sie einen Luchs gesehen, eine „verdächtige“ Fährte entdeckt, ein gerissenes Wild- oder Nutztier gefunden? – Dann informieren Sie bitte einen Luchsbeauftragten in Ihrem Landkreis:

  • Peter Bachmann: 0171 – 514 94 42
  • Jan Stetter: 0160 – 470 83 62, tagsüber: 05661 – 737 80
  • Ulrich Gerhold: tagsüber: 06695 – 96 13 12

Mehr Informationen auf der Seite Luchshinweise melden.

Kuder aus dem Harz genetisch nachgewiesen

In den Wäldern bei Spangenberg dokumentierte das Foto-Monitoring im Winter 2016/2017 immer wieder einen Luchs, der offenbar neu zugewandert war. Da das Tier das benachbarte Streifgebiet des Kuders „Felux“ strikt gemieden hatte, wurde ebenfalls ein männlicher Luchs vermutet.

Durch den Einsatz von zwei speziellen Spürhunden konnten zudem sieben Kotproben von Luchsen eingeholt werden. Ihre genetische Auswertung im Auftrag des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) bestätigte zwei männliche Tiere im Gebiet des Foto-Monitorings. Bei einem der Kuder belegte das Genprofil seine Herkunft aus dem Harz, wo er im April 2016 zum letzten Mal nachgewiesen wurde. Er ist damit der dritte Luchs, der nachweislich von dort nach Hessen eingewandert ist. 2009 kam der telemetrierte Kuder M2 und 2012 ein männliches Jungtier mit Mikrochip, das auf der A44 bei Zierenberg überfahren wurde.
Dieser genetisch nachgewiesene Harzluchs könnte durchaus jenes Tier sein, das bei Spangenberg in die Fotofallen gegangen war. Im Rahmen einer Patenschaft der Spangenberger Burgsitzschule gaben die Kinder dem Neuzugang den Namen „Yuki“.

 

Zum Seitenanfang

©2017 Arbeitskreis Hessenluchs – Kontakt: Gerd Bauer – eMail: gerdbauer33@AOL.com – Tel.: 0611 - 84 65 43