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Der Luchs im Werra-Meißner-Kreis (Teil 2)

 

Luchsbeauftragte im Werra-Meißner-Kreis
Werra-Meißner-Kreis

Haben Sie einen Luchs gesehen, eine „verdächtige“ Fährte entdeckt, ein gerissenes Wild- oder Nutztier gefunden? – Dann informieren Sie bitte einen Luchsbeauftragten in Ihrem Landkreis:

  • Stephan Boschen: 05654 – 98 72 80, Mobil: 0172 – 900 03 64
  • Gerhard Scholz: 05542 – 22 28, Mobil: 0160 – 534 08 86

Mehr Informationen auf der Seite Luchshinweise melden.

Neue Fotonachweise im Werra-Meißner-Kreis

Ende April 2013 wurde nordöstlich von Hessisch Lichtenau ein Luchs fotografiert, der sich direkt neben einer Landstraße im Wald aufhielt und trotz Annäherung des Fotografen nicht von der Stelle wich. Der zuständige Revierförster vermutete daher in der Nähe Jungtiere oder einen Riss. Da es bereits dunkel war, suchte er erst am nächsten Morgen nach. Er fand dann im nahen Straßengraben einen frisch zusammengescharrten Laubhaufen, aus dem der Lauf eines Rehs ragte. Der Luchs hatte seinen Riss nahezu vollständig „verblendet“.

Luchs bei Hessisch-Lichtenau (Foto: Heinrich Lämmert, Hessen-Forst) Luchs bei Hessisch-Lichtenau (Foto: Heinrich Lämmert, Hessen-Forst) Luchs bei Großalmerode (Foto: Hessen-Forst)
Luchsaufnahmen bei Hessisch Lichtenau (1, 2) und bei Großalmerode (3).
(zum Vergrößern klicken)

Bereits Mitte April waren im Kaufunger Wald bei Großalmerode weitere Zufallsfotos gelungen. Waldarbeiter trafen auf dem Weg zu einem Aufforstungsareal auf einen Luchs, der mit einem Mobiltelefon dokumentiert werden konnte.

Video zeigt Luchs am Riss

Im Juni 2013 wurde südlich von Hessisch Lichtenau ein Luchs per Video dokumentiert. Ein Autofahrer bemerkte das Tier im Vorbeifahren am Straßenrand, wo es mit einem gerissenen Rehbock beschäftigt war. Er fuhr weiter und wendete sein Fahrzeug außer Sichtweite des Tieres. Danach fuhr er mit laufender Kamera (Mobiltelefon) langsam an Luchs und Riss vorbei.

 


Luchs am Wegrand gefilmt


Anfang Juli 2013 traf ein Mountainbiker bei Kaufungen an der Böschung eines Waldweges auf einen Luchs. Der Radfahrer hielt an. Der Luchs zeigte sich zunächst unbeeindruckt. Als der Biker dann absteigen wollte, lief das Tier einige Meter in den Wald hinein. Das Geschehen konnte mit einem Mobiltelefon als Video dokumentiert werden. Da der Luchs in Sichtweite blieb, gelangen danach auch einige Fotos. Der „Originalschauplatz“ wurde von einem Luchsbeauftragten überprüft. Damit ist gesichert, dass die Aufnahmen „in freier Wildbahn“ entstanden.

 

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©2017 Arbeitskreis Hessenluchs – Kontakt: Gerd Bauer – eMail: gerdbauer33@AOL.com – Tel.: 0611 - 84 65 43